WeightDrop: iPhone App zur täglichen Gewichtskontrolle

In eigener Sache: WeightDrop ist meine neue App zur täglichen Gewichtskontrolle und unterstützt den Benutzer beim Abnehmen.

Ich habe mich wieder ans App programmieren gewagt und WeightDrop ist das Ergebnis. Nach dem Launch habe ich viel positives Feedback gekriegt, das freut mich sehr. Hier gehts zur App: WeightDrop

Nach einer gründlichen Marktrecherche im Vorfeld habe ich beschloßen eine Weight Tracker App zu bauen. Ja, es gibt andere Apps in dem Bereich, allerdings ist mit aufgefallen, dass es maximal 3-5 wirklich gute Gewichtskontrolle Apps gibt und ein Meer an sehr schlechten.

Wenn man einmal drin ist, macht App Entwicklung sehr viel Spaß. Rückblickend hätte ich das schon viel früher ausprobieren sollen. Die Fertigstellung der App ist allerdings nur die halbe Arbeit, nach dem Launch gehts ans Marketing. Für mich ist App Marketing Neuland und es ist relativ schwierig Sichtbarkeit für seine App zu kriegen.

Ich würde mich daher sehr über euer Feedback & Anregungen freuen :) Hier geht zu App: WeightDrop im App Store

10 Tipps für SEO- und User-freundliche Breadcrumbs

Breadcrumbs sind schon seit langem ein wichtiges Navigationselement für große Seiten mit vielen Hierarchieebenen. Damit die Breadcrumb-Navigation allerdings in den Google Suchergebnissen angezeigt wird und für den User hilfreich ist, müssen einpaar einfache Regeln befolgt werden.

Bei SEO OnPage Reviews für Kunden fällt mir regelmäßig auf, dass die Breadcrumbs Navigation falsch ausgezeichnet ist und somit nicht in den SERPs erscheint. Für alle, die Breadcrumbs nicht kennen, es handelt sich dabei um einen einfache, aber wichtige Navigationshilfe für Websites.

Die Brotkrümel zeigen dem User in welcher Navigationsebene er sich gerade befindet, besonders wichtig ist das zum Beispiel bei Online Shops. Die Kategorien sind sinnvoll verlinkt und erlauben es dem User so, schnell eine Ebene hoch zu navigieren.

Eine korrekt eingebaute Breadcrumb-Navigation hat auch Vorteile für SEO. Zum einen versteht der Googlebot durch die Auszeichnung der Ebenen die Seiten Architektur besser. Da die Links mit entsprechenden Keywords als Linktext verlinkt sind, verbessert sich damit auch die interne Verlinkung und Google weiß besser, um was es sich auf den Seiten inhaltlich handelt.

Zu guter Letzt erscheinen die Breadcrumbs sogar in den Suchergebnissen, was allerlei Vorteile mit sich bringen kann. Die eigenen Seite erhält dadurch einen auffälligerere Anzeige in den SERPs, was die Klick Conversion erhöhen kann. Außerdem kann der Suchende auch einen der Breadcrumb Links klicken, um auf einen andere Ebene der Seite zu kommen.

Regeln für User- & SEO-freundliche Breadcrumbs

  1. Baue Breadcrumbs nur in Websites mit vielen Hierarchien ein, also z.B. bei Web Shops. Die zusätzliche Navigation ist in erster Linie für den User da und wenn es dafür keinen Sinn gibt, weil die Seite keine tiefen Ebenen hat, dann braucht man auch keine Breadcrumbs.
  2. Bilde auf jeder Seite den kompletten Kategoriepfad ab (beginne mit der Startseite; keine Ersetzungen mit “…”, wie man es zum Teil in den SERPs sieht)
  3. Verlinke nicht die letzte Ebene, in der man sich gerade befindet.
  4. Ersetze durch Breadcrumbs nicht die Hauptnavigation (Breadcrumbs visualisieren die horizontale Struktur einer Website, das Hauptmenü visualisiert die vertikale Struktur)
  5. Wenn man sie einbaut, dann sollte die Breadcrumb-Navigation auf jeder Seite vorhanden sein, damit der User nicht verwirrt ist.
  6. Betreibe kein Keyword Stuffing bei den Kategorie Links, der Linktext sollte den Inhalt der verlinkten Kategorie so knapp wie möglich und exakt wiedergeben.
  7. Benutze Text Trennzeichen, keine Grafiken. Trennzeichen, die gut funktioniert sind >, », ›
  8. Binde die Breadcrumbs im sichtbaren Bereich der Seite, also “Above the Fold”, ein. Es ist für die Anzeige bei Google anscheinend egal an welcher Stelle sie stehen, aber für den User sind die Krümel eine wichtige Navigationshilfe und sollten oben über dem Content platziert sein.
  9. Zeichne die Navigation im HTML Code mittles schema.org korrekt aus.

Breadcrumb Navigation technisch korrekt implementieren

Damit die Breadcrumbs dann auch von Google erkannt werden, muss man sie technisch korrekt implementieren. Google ist zwar sehr gut darin geworden verschiedene Navigationselemente zu erkennen, aber es ist immer besser bewusst zu steuern, was angezeigt werden soll.

Für den korrekten Einbau empfehle ich die Verwendung von schema.org mit dem Element WebPage und der Eigenschaft breadcrumb.

Hier ist ein Code Beispiel von einer meiner Seiten:

<html>
<head>...</head>
<body itemscope itemtype="http://schema.org/WebPage">
...
<div itemprop="breadcrumb" class="breadcrumbs">
 
	<strong>Du bist hier:</strong>
	<a href="http://deinebrands.de/">Startseite</a> › 
	<a href="http://deinebrands.de/damenmode">Mode</a> › 
	<a href="http://deinebrands.de/damenmode-jacken">Jacken</a> › 
	<span>Daunenjacken</span> 						
 
<div>
...
</body>
</html>

Noch ein Tipp: Gebt dem div, in dem die Breadcrumbs sind, die CSS Id oder Klasse “breadcrumbs”. Ich behaupte, dass Google das auch als Kriterium nehmen könnte.

Einbindung testen

Um die Einbindung mit schema.org zu testen, nutzt man am besten das Google Test-Tool für strukturierte Daten. Wenn alles klappt, sollte die Krümelnavigation unter “Extrahierte strukturierte Daten” erscheinen.

Natürlich sollte man dann einige Zeit nach dem Einbau auch die SERPs prüfen, ob die Breadcrumbs angezeigt werden. Am besten macht man das mit der Google site: Abfrage.

Grundsätzlich behält sich Google das Recht vor, selbst zu entscheiden, ob und wann es Breadcrumbs in den Suchergebnissen anzeigt. Es kann also mitunter sehr lange dauern bis eine Breadcrumb-Navigation in den SERPs erscheint, wenn überhaupt. Das kann man nicht beeinflussen. Es hieß früher, dass die Seite einen gewissen Trust haben muss, aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass die Breadcrumbs auch bei Low Trust Seiten relativ schnell in den Suchergebnissen erscheinen können.

Zu guter Letzt, sollte man die Effekte der neuen Navigation mit Google Analytics messen, z.B. die Breadcrumb Links mit dem Analytics Ereignis Tracking vertaggen und später auswerten.

Matt Cutts über Breadcrumbs

Zum Abschluss noch ein Video über Breadcrumbs von unserem besten Freund Matt Cutts. Das Video ist zwar aus 2010, aber die Basics haben sich nicht geändert.

Quellen:

http://www.searchenginejournal.com/breadcrumbs/15022/
http://www.mindshape.de/blog/seo/11-regeln-fur-eine-seo-freundliche-breadcrumb.html
http://www.seo-trainee.de/googles-breadcrumb-anzeige/
http://www.seobloggerei.de/allgemein/breadcrumb-als-seo-booster
http://www.seo-newsticker.de/breadcrumbs-in-den-suchergebnissen-so-geht-es/152/

Wie sind eure Erfahrungen mit SEO & Breadcrumbs?

Buchempfehlung: The Lean Startup

Es gibt eine Vielzahl an Büchern über Startups, eines das mir besonders gut gefällt ist The Lean Startup von Eric Ries.

Seit in ein Kindle habe, lese ich zum Glück wieder mehr Bücher als früher. Da ich nun quasi auch ein Startup habe/bin, interessieren mich Bücher über Startups und Entrepreneurship im Moment ganz besonders.

Aus dem Buch The Lean Startup konnte ich sehr viele nützliche Tipps ziehen, wie man beispielsweise seine Entwicklungsprozesse verbessert und schneller zu validen Ergebnissen kommt. Der Autor beschreibt ganz systematisch wie aus Raten, Messen wird und das ist für den Erfolg junger Produkte extrem wichtig.

Startups sind keine Kunst, sondern eine Wissenschaft. Deshalb ist das zentrale Element des Lean Startup Ansatzes der Build-Measure-Learn Kreislauf (siehe Grafik oben). Es kommt darauf an Ideen so schnell wie möglich umzusetzen (Build) und zu prüfen, ob sich diese in der Praxis bewähren (Measure). Aus den Ergebnissen müssen dann Lehren gezogen werden, inwiefern das neue Feature die wichtigen Kennzahlen des Produkts beeinflusst (Learn).

Wie gesagt, sehr interessantes Buch, unbedingt lesen. Besonders wenn man selbst in einem Startup ist, oder an einem Produkt arbeitet. Das Buch gibt es auch auf Deutsch, aber wie immer, empfehle ich solche Bücher auf Englisch zu lesen. Viel Spaß!

Go get it: The Lean Startup

ThunderTask – Eine einfache Task Management Web App

In eigener Sache: Ich möchte Euch meine Task Management Web App ThunderTask vorstellen.

Seit Januar arbeite ich an einem Projekt, das mir sehr ans Herz gewachsen ist: ThunderTask. Es handelt sich dabei um ein Task Management Tool, das als Web App genutzt werden kann (sprich mit jedem modernen Browser).

Das Programm ist für Leute gedacht, die gerne ein einfaches Tool hätten, um ihre täglichen Aufgaben zu verwalten. Ich bin seit April 2012 selbstständig und kümmere mich momentan fast Fulltime um ThunderTask und es macht sehr viel Spaß. Ich nutze das Programm auch selbst für meine ToDos & Projekte und kann es daher allen empfehlen!

Es würde mich freuen, wenn ihr ThunderTask ausprobieren würdet und mir Feedback gebt:

Was unterscheidet ThunderTask von anderen ToDo Apps?

ToDo Apps und Task Manager gibt es wie Sand am Meer. Doch leider sind die meisten nicht sehr gut. Ich beschäftige mich mit dieser Art von Software schon seit Jahren und kenne wirklich sehr viele große und kleine ToDo Programme.

Warum also noch eine ToDo Software programmieren, wenn es doch schon hunderte von ähnlichen Angeboten gibt? Die Antwort liegt für mich auf der Hand, denn ich finde, dass die meisten Task Manager leider nicht zu gebrauchen sind. Meist scheitert es an der schlechten Usability. Bei manchen Programmen hat man das Gefühl, die Entwickler nutzen das Programm selbst nicht.

Wieder andere ToDo Tools haben hunderte von Features, verstehen es aber nicht ein aufgeräumtes Interface zu entwickeln. Besonders bei älteren Tools, die schon lange am Markt sind, ist mir aufgefallen, dass es schwierig ist ein aufgeräumtes Interface zu finden. Das ist allerdings eine Grundvorraussetzung, wenn man davon ausgeht, dass ein User das Tool jeden Tag benutzen wird. Da entscheiden oft Details, auf die ich besonders Wert lege.

Bis auf ganz wenige Desktop und Web Applikationen hatte ich immer etwas zu bemängeln oder es hat mir etwas gefehlt. Da ich diese Art von Programmen schon seit Jahren nutze, bin ich, meiner Meinung nach, sehr gut im Stande eine solide App für den Task Management Bereich zu entwicklen.

Features

ThunderTask gibt es offiziell erst seit Februar 2012, daher enthält das Tool bis jetzt nur Basic Funktionen. Trotzdem haben sich schon hunderte User gefunden, die das Tool nutzen und positive Bewertungen im Web abgeben. Folgende Features sind momentan u.a. in ThunderTask enthalten (Stand Mai 2012):

  • Einfaches Interface
  • ToDos und Listen mit Priorisierung, Fälligkeitsdatum, etc.
  • Workspaces zur Verwaltung von Listen
  • Kollaboration mit anderen Usern in Workspaces
  • Mobile Web Version (nur grundlegen Funktionen)
  • einiges mehr…

Außerdem sind natürlich viele neue Features geplant. Die Herausforderung dabei ist auch, die Software nicht zu überladen, wie es bei einigen ToDo Programmen durchaus der Fall ist. Hier mein Plan für die nächsten Wochen und Monate (Stand Mai 2012):

  • iPhone App (das wird super!)
  • Smart Lists (Erstellung von eigenen Listen anhand von Suchkriterien)
  • E-Mail Benachrichtigungen
  • Kalender Integration
  • Dropbox Integration
  • und vieles mehr…

Gebt mir Feedback!

Ich freue mich über Feedback in den Kommentaren oder per E-Mail. Ihr könnt ThunderTask auch bei Facebook, Twitter und Google+ folgen.

Check it out: ThunderTask

Buchempfehlung: The Art of SEO

Es gibt ein einziges SEO Buch, das ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann: The Art of SEO

Jedes Buch über Suchmaschinenoptimierung, das ich bis jetzt gelesen habe, hat mich eigentlich immer in den Wahnsinn getrieben und das Bedürfnis in mir geweckt dem Autor eine reinzuhauen, da er meine Zeit auf eine sinnlose Art und Weise verschwendet hat. Meistens ist der Aufbau eines jeden SEO Buches gleich und gefüllt mit Bullshit wie “Was ist das Internet?”, “Wie optimieren Sie Meta Keywords?” und den super Tipps “Sie brauchen mehr Content” oder “Tauschen Sie Links mit anderen Seiten”. Das Linkbuilding Kapitel umfasst dann oft nur 10 Seiten, wovon 5 Seiten auf die Erklärung entfallen, was ein a-Tag ist und das man HTML lernen soll. Unglaublich schlecht.

Ein richtig gutes SEO Buch

The Art of SEO kommt ganz anders daher. Es ist geschrieben von Top Leuten der Branche (Jessie C. Stricchiola, Eric Enge, Stephan Spencer, Rand Fishkin), die wissen was wichtig ist und es hin gekriegt haben ein richtig gutes SEO Buch zu produzieren. Ich bin so begeistert, weil in dem Buch konkret und ausführlich über die wichtigen Aspekte von SEO gesprochen wird und nicht um das ganze langweilige Drum-rum.

Das Buch behandelt die Thematik ausgehen von sehr einfachen Sachen, wie Keyword-Recherche und grundlegenden Tipps zur Optimierung, bis zu fortgeschrittenen Themen wie der richtigen Vorgehensweise bei Redesigns, oder der Suche nach geeigneten SEO Mitarbeitern & Agenturen. Nicht zu vergessen die ausgezeichneten Kapitel über die Erstellung von SEO-freundlichen Websites und linkwürdigem Content.

Dabei vermittelt der Stil des Buches eine Professionalität und Vertrauenswürdigkeit, die man sonst selten in der SEO Welt antrifft, da man stehts den Eindruck hat, dass die Autoren das beschriebene selbst erlebt und getestet haben. Die meisten Inhalte und Tipps sind sofort in der Praxis anwendbar und regen zum Nachdenken an.

Fazit: Lesen!

Mein Fazit: Das Buch The Art of SEO ist bis dato das beste SEO Buch, das ich gelesen habe und ich kann es daher mit gutem Gewissen empfehlen. Auf 550 Seiten erhält man geballtes SEO Wissen, das einem wirklich weiter hilft und tief in die wichtigen Aspekte der Suchmaschinenoptimierung ranführt. Ich habe es mittlerweile schon zwei Mal gelesen, da man wirklich viel daraus ziehen kann.

Wer ausgehend von Erfahrungen mit schlechten SEO Büchern noch nicht überzeugt ist, dem empfehle ich einen Blick auf das Inhaltsverzeichnis bei Amazon. Das Buch gibts nur auf Englisch und zum Beispiel bei Amazon, oder bei Buecher.de mit Gutschein, zu kaufen.

Falls jemand ein noch besseres SEO Buch kennt (ich wage es zu bezweifeln), bin ich über einen Hinweis in den Kommentaren sehr dankbar ;)

Affiliate Marketing Management: Best Practice versus Theorie

Kurze Rezension zum Buch “Affiliate Marketing Management: Best Practice versus Theorie” von David Rizek.

Zum Thema Affiliate Marketing gibt es mittlerweile viele gute Bücher und noch mehr interessante Internet Quellen, die sich ausführlich mit dem Thema beschäftigen. Mein ehemaliger Kollege, David Rizek, hat nun ein Buch mit dem Titel “Affiliate Marketing Management: Best Practice versus Theorie” veröffentlicht, das sich den täglichen Aufgaben eines Affiliate Marketing Managers widmet.

Das Buch richtet sich eher an Anfänger und Unternehmen, die Affiliate Marketing zum ersten Mal in ihrem Marketing Mix mit einsetzen wollen. Dabei werden die wichtigsten Bereiche des Affiliate Marketing Managements aufgegriffen, erklärt und an Beispielen verdeutlicht. Die Erkenntnisse aus diesem Buch kommen aus der Praxis, ich selbst habe beispielsweise an der Implementierung eines Session Trackings und dem Programmstart eines großen Affiliate Netzwerks mit gearbeitet.

Mir persönlich hat das Buch gut gefallen, wer einen ersten Einsteig in das Thema sucht, ist mit diesem Affiliate Marketing Buch genau richtig.

“Affiliate Marketing Management: Best Practice versus Theorie” jetzt kaufen!

Infographic zu Daily Deals Diensten

In den USA hatten die “Daily Deal” Dienste ihren Durchbruch 2009. Im Jahr 2010 gibt es auch in Deutschland mit DailyDeal und Groupon zwei große Daily Deal Anbieter. Wie diese Dienste grundlegend funktionieren, wird in der folgenden Infographic anschaulich dargestellt:

Grundsätzlich spielt der virale Effekt einen großen Part in diesem Geschäftsmodell. Dadurch, dass sich für einen bestimmten Deal eine gewisse Anzahl an Leuten anmelden müssen, werden sehr stark Freunde eingeladen und aufgefordert mitzumachen. Auch das Risiko für Partner wird durch die Mindestanzahl an Deals überschaubar. Insgesamt eine runde Sache für den Kunden, aber ein harter Konkurrenzkampf zwischen den Anbietern. Sehr spannend das Ganze.

Fun fact am Rande: Mir gehört die Domain tippr.de…

Source: dailybits.com

Sinnvolle Übersetzung von Unternehmenswebseiten

Sobald ein Unternehmen seine Website ins Internet stellt, ist es international tätig. Zusammen mit der Tatsache, dass das Internet für eine Vielzahl von Verbrauchern häufig die erste Anlaufstelle ist, bedeutet dieser Umstand, dass ein Unternehmen eine einfache Gelegenheit versäumt, wenn es seine Website in nur einer Sprache anbietet.

In Zeiten wirtschaftlicher Turbulenzen ist die Notwendigkeit, ihre Online-Präsenz auf den internationalen Märkten zu optimieren, für Unternehmen nämlich noch wichtiger. Eine verbesserte Online-Sichtbarkeit in Ihren wichtigsten Zielmärkten wirkt sich entscheidend auf Ihren Erfolg aus und kann aus kaufmännischer Sicht das Zünglein an der Waage zwischen Erfolg und Misserfolg sein.

Bevor es ans Optimieren geht, muss aber zunächst übersetzt werden. Es mag verlockend erscheinen, seine Website in der eigenen Landessprache, wie z.B. Deutsch, und daneben auf Englisch für den Rest der Welt anzubieten. Englisch mag sich tatsächlich faktisch zur internationalen Handelssprache entwickelt haben – und in der Folge zur Sprache des Internets, aber ein Unternehmen, das danach strebt, in internationale Märkte vorzudringen, sollte die folgenden Tatsachen nicht ignorieren:

  • Die Bevölkerung Asiens macht mehr als 40% aller weltweiten Internetnutzer aus
  • In China leben 30% mehr Internetnutzer als in den USA
  • 75% der Weltbevölkerung spricht überhaupt kein Englisch
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass Internetnutzer etwas auf einer Website kaufen, ist viermal so hoch, wenn diese in ihrer eigenen Muttersprache verfasst ist
  • Die Mehrheit der Webseiten ist auf Englisch verfasst, aber mehr als die Hälfte aller Suchanfragen bei Google wird in anderen Sprachen als Englisch gestellt
  • Die Menschen durchsuchen das Internet in ihrer Muttersprache

Demzufolge müssen Unternehmen, denen es ein echtes Anliegen ist, sich internationale Märkte zu erschließen, ihre Website tatsächlich für jeden einzelnen ihrer Zielmärkte lokalisieren. Und dies gilt sowohl für Mundarten als auch für Sprachen.

Es kann in der Tat verführerisch sein, Ihre Website beispielsweise ins Französische zu übersetzen, um mit dieser Übersetzung Französischsprachige in Frankreich, Belgien, Kanada und in der Schweiz anzusprechen. Die unterschiedlichen Varianten des Französischen bedürfen jedoch eines sehr individuellen Vorgehens.

In Frankreich wird beispielsweise das Wort „E-Mail“ einfach mit email übersetzt. Im kanadischen (Québecer) Französisch wird dieses Wort jedoch wörtlich aus dem Englischen übersetzt und heißt deshalb courrier électronique (electronic mail). Gleichermaßen heißt „Mittagessen“ in Frankreich déjeuner, in Belgien undd in der Schweiz aber dîner, während dîner in Frankreich „Abendessen“ bedeutet.

Die Anzeige dieses Bildes wird in Ihrem Browser möglicherweise nicht unterstützt. Vergleicht man die international verschiedenen Sprachvarianten des Deutschen, Spanischen, Portugiesischen und Englischen, findet man zahlreiche solcher Beispiele, die die Bedeutung des richtigen Lokalisierens Ihrer Website hervorheben.

Es geht jedoch nicht allein um das Übersetzen und Lokalisieren Ihrer Website. Wenn Ihre fremdsprachige Website im Netz steht, muss sie außerdem optimiert werden, damit sie im Internet in einem Höchstmaß wahrgenommen wird.

Beim Optimieren Ihrer Website für andere Sprachen sollten Sie außerdem das bloße Übersetzen der Keywords Ihrer ursprünglichen Website vermeiden. Selbst eine korrekte Übersetzung ist nicht notwendigerweise genau das, was Internetnutzer eingeben, wenn sie etwas vor Ort suchen – sie verwenden vielleicht stattdessen Synonyme, Abkürzungen, Akronyme oder umgangssprachliche Ausdrücke. Sie müssen herausfinden, welche Begriffe Verbraucher vor Ort verwenden, um nach Produkten und Dienstleistungen zu suchen, und diese anschließend in Ihre professionell übersetzte Website integrieren.

Wenn Sie eine solche Online-Strategie für all Ihre Zielmärkte verfolgen, sollte Ihr Online-Profil – und in weiterer Folge Ihr Betriebseinkommen – rasant ansteigen.

Dies ist ein Gastartikel von Lingo24.

Sleep Cycle: Schlafphasen App fürs iPhone

Ein kurzer Erfahrungsbericht zu Sleep Cycle, der Schlafphasen App für das iPhone.

Als die Schlafphasen App für das Apple iPhone veröffentlicht wurde und ich erste coole Schlafstatistiken von Facebook Freunden gesehen habe, ist Sleep Cycle auch auf meinen iPhone gelandet. Für 0,79 Euro ist das Programm einen Versuch wert, dachte ich mir und Zack war es gekauft. Die App verspricht den Benutzer anhand der Messung seiner Schlafphasen in einem Zeitfenster von 30 Minuten so zu wecken, dass der Benutzer erholt und gut gelaunt aufsteht. Dazu läuft die App die ganze Nacht und misst die Bewegungen im Bett. Kurz vor der gewünschten Weckzeit wird der Alarm genau in dem Augenblick ausgelöst, wenn der Benutzer gerade in einer Wachphase ist.

Gut gelaunt und ausgeruht aufwachen

Ich habe die Sleep Cycle App selbst ausprobiert, da ich meinen Schlafrythmus gerne optimieren wollte. Wie viele andere Menschen sicher auch, werde ich vom Radiowecker aus meinem Schlaf gerissen und bin oft überhaupt nicht ausgeruht, obwohl ich eigentlich ausreichend geschlafen habe. Manchmal wacht man jedoch auf und ist total fit. Das liegt daran, in welcher Schlafphase man aufwacht.

Die Bedienung ist denkbar einfach. Wie in der Abbildung rechts zu sehen ist, sollte das iPhone an einer Stelle im Bett gelegt werden, an der die Bewegungen durch den Bewegungssensor gut aufgenommen werden können. Die optimale Position für das iPhone zu finden ist wichtig, damit die App korrekt funktioniert. Empfehlenswert ist ebenfalls das Gerät am Stromkabel oder Computer angeschlossen zu haben, damit der Akku nicht belastet wird. Wer Angst vor Strahlung hat, sollte zusätzlich den Flugzeugmodus aktivieren.

Aus Tests geht hervor, dass die Sleep Cycle App nur etwas für Singles ist. Sobald mehr als eine Person im Bett liegt, funktioniert das Programm nicht mehr zuverlässig. Wer trotzdem nicht auf so ein Tool verzichten möchte, der kann sich nach einem Armband Schlafphasen Wecker umschauen. Diese Geräte kosten dann aber auch schon mal 150 bis 200 Euro.

Fazit: Coole App!

Die Sleep Cycle App ist für derzeit 0,79 Euro auf jeden Fall einen Versuch wert. Wenn man nicht gerade 6 Stunden pro Tag schläft, funktioniert die App recht zuverlässig. Man geht dabei auch kaum ein Risiko ein, das schlimmste was passieren kann ist, dass man eben zur eingestellten Zeit geweckt wird. Bei mir funktioniert die Schlafphasen Messung sehr gut und ich wurde schon öfter in einer optimalen Phase geweckt. Der geringe Kaufpreis ist durch die erhöhte Produktivität eines gut gelaunten Morgenmenschen auch schnell wieder drin :)

Weitere Erfahrungsberichte und Meinungen zur Sleep Cycle App

Apple iPad – I’m getting one!

Das lang ersehnte Apple Tablet ist da – das Apple iPad! Geiles Teil, das hol ich mir! :)