Der Forscher Rob Fergus vom MIT [acronym=CSAIL]Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory[/acronym] (Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory) hat in Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftlern, unter anderem von der University of Toronto, einen Algorithmus entworfen um verwackelte Bilder fast komplett verwackelungsfrei zu rechnen.
Das Resultat kann sich sehen lassen. In dem Begleitheft zur Präsentation finden sich weitere solcher Beispielberechnungen, sowie der verkürzte Pseudocode in der Matlab-Notation. Beispielhaft wurde auch der neue Algorithmus mit dem Anti-Verwackelungsfilter von Adobe Photoshop verglichen, bei dem letzterer an den Algorithmus von Rob Fergus nicht heran kam.
Die Algorithmen sollen zwischen Verwackelung und Bewegungsunschärfe unterscheiden können und letztere unberührt lassen. Bewegungsunschärfe wird durch eine merkliche Bewegung der fotografierten Objekte während der Belichtung verursacht, beispielsweise beim Flügelschlag eines Vogels.
Wir werden sehen, ob in naher Zukunft der Algorithmus in Alltagsgegenständen, wie Digitalkameras, Handys oder in Bildbearbeitunsprogrammen zum Einsatz kommt.
