Als ich heute über die Veröffentlichung von WordPress 2.0 las, kamen mir kurz Zweifel, ob es eine gute Idee war meinen Blog selbst zu programmieren.
Hätte ich vorher einen Blick auf die verschiedenen Publishing Systeme geworfen, ich weiß nicht, ob ich dann trotzdem selbst eines produziert hätte.
Das Backend von WordPress zum Beispiel gefällt mir auf Grund seiner Funktionen zum Veröffentlichen neuer Einträge sehr gut. Das ist bei MovableType auch so, im Allgemeinen funktionieren die Backends der Blogs sehr gut. Nicht weiter verwunderlich eigentlich, die Anwender sind meist normale Menschen, die es so einfach wie möglich mögen.
Der Visualhype Blog bietet solch umfangreiche Funktionen zwar nicht, aber dafür war es ein riesen Spaß das Blog CMS zu programmieren. Ich habe dabei einige Sachen dazugelernt, zum Beispiel sind mod_rewrite und RSS Feeds jetzt meine Freunde. Der Weblog ist im übrigen XHTML 1.0 Strict valid und hält sich somit an die aktuellen Webstandards. Auch die Suchmaschinenoptimierung war mir bei dem Projekt wichtig, erste Ranking Ergebnisse werde ich in 2-3 Wochen präsentieren.
Also, an alle Webentwickler da draußen die sich einen Weblog zulegen wollen: Warum nicht selbst einen programmieren? Für mich war es eine gute Entscheidung und ich bereue es nicht.
Die Installation von Wordpress hätte mich 5 Minuten gekostet, der Wissenszuwachs wäre jedoch gleich null gewesen. So habe ich was dabei gelernt und hatte dabei meinen Spaß. In diesem Sinne, gute Nacht!
