Wir schreiben das Jahr 1999. Die Zeit, in der sich die dot-com Blase entwickelt. Boo.com hat sich am Markt etabliert, läuft aber alles andere als gut. In gerade einmal 6 Monaten werden $120Mio aus dem Fenster geschmissen, was im Mai 2000 letztlich zur Pleite führt.
Das damals von Ernst Malmsten, Kajsa Leander und Patrik Hedelin gegründete Unternehmen war seiner Zeit schon etwas voraus. Mittlerweile hat sich der Markt entwickelt und es gehört fast zum Alltäglichen, dass Kleidung im Internet gekauft wird.
Daher soll unter dem alten Namen eventuell schon nächstes Jahr ein neues Projekt zum Kleidung kaufen entstehen. Unter welcher Führung Boo.com an den Start geht, weiß noch niemand. Derzeit gehört die Domain einer Frau aus Irland.
Wenn Boo.com die Zeichen der Zeit erkannt und die 7 jährige Reifezeit genutzt hat, sollten die Probleme von damals schnell vergessen sein. Aufgrund, dass die Seite an 3 Entwicklerteams über den gesamten Globus verteilt war, kamen sich die Teams etwas in die Quere, was die Benutzer in ewig langen Wartezeiten spürten. Außerdem war die Seite bekannt durch massig Flash Animationen.
Da Flash in Webseiten auch heute noch ein großer Streitfall ist, werde ich mich in dem Artikel dazu nicht auslassen.
