Richtig gehört, Blogs sind scheiße.
Zu dieser Schlussfolgerung hat mich die gestrige Lektüre einiger Blogs gebracht. Wer die Linkverkauf Aktion bei Yigg mitgekriegt hat, wird mich vielleicht verstehen. Einige Punkte warum besonders deutsche Blogs scheiße sind:
1. SEO-Hysterie: Wow, wie man sich doch über zwei verkaufte Links bei Yigg aufregen kann! Und gleich kommen sie wieder alle raus die Besserwisser, die SEOs, die Ich-schaff-meine-100-Dollar-Grenze-bei-AdSense Trolle und nehmen auseinander, was eigentlich total egal ist. Allgemein setzen sich die meisten Blogger ja anscheinend sofort mit SEOs gleich, nachdem sie das erste tolle Wordpress-SEO-Plugin installiert haben. Blogger = SEO. Wie kann es anders sein, wenn man in Google zu finden ist, dann ist man SEO. Ganz klar. Um was geht es bei der ganzen Aufregung eigentlich?
2. Respekt: Wenn solche Leute sich in freier Wildbahn, nennen wir es RL, begegnen und genau so reagieren wie im Internet, dann Gute Nacht Deutschland. Dann ist es wirklich an der Zeit sich seine Traumfrau zu schnappen und auf eine einsame Insel zu ziehen, den mit solchen streitsüchtigen Leuten möchte man nicht zusammen leben. Ein bisschen mehr Respekt bitte, wir sind hier nicht bei Blogwars. Pubertierenden Kindern wie zum Beispiel Gnokii sei natürlich verziehen, das legt sich dann mit der Zeit, wird schon, nur noch paar Jahre, dann ist die Pubertät auch bei dir vorbei
3. Scheinanonymität: Eine große Horde Blogger fühlen sich im Internet extrem sicher und anonym, dementsprechend sind manche Beiträge verfasst. Ohne über das eigene Handeln zu reflektieren werden Dinge gesagt und geschrieben, die man im richtigen Leben nicht gesagt oder geschrieben hätte. Das meiste in Blogs ist schlicht und ergreifend Müll, wenn man ehrlich ist. Was manche in ewig lange Teste verpacken, kann man in einem Satz sagen. Nur so als Beispiel.
Ein exzellenter Beitrag zum Thema “Blogs sind scheiße” gibt es übrigens auf dem onezblog. Der Junge kann schreiben, dass ist echt toll.
Fazit: Natürlich sind nicht alle Blogs scheiße, aber die meisten schon. Es gibt auch echte SEOs, die meisten halten sich allerdings nur für eben diese. Im Endeffekt muss jeder selber wissen was er tut, nur sollte das auf eine respektvolle und wohlüberlegte Weise geschehen.
Zum Schluss die explizite Aufforderung erstmal kurz nachzudenken bevor man hier Kommentare hinterlässt. Ich finde so Kommentarschlachten eh grundsätzlich für falsch, von meiner Seite wird es also keine Beteiligung geben. Sollte meine Argumentation allerdings hinken, so bin ich gerne bereit mich belehren zu lassen.
