Archiv für die Kategorie „Google“

Google Quartalszahlen Q4 2006

Die Google Erfolgsstory geht weiter. Im Jahr 2006 betrug der Umsatz 10.605 Milliarden US-Dollar und der Gewinn 3.078 Milliarden US-Dollar, eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

Google scheint in der Tat unaufhaltsam zu sein. Das vierte Quartal des Jahres 2006 reiht sich nun ebenfalls in die Erfolgsgeschichte Googles ein, natürlich mit Rekordumsatz und -gewinn. Google scheint auch weiterhin keine Wachstumsgrenzen zu kennen. Der Umsatz stieg im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahrs um 67 Prozent auf 3,21 Milliarden US-Dollar. Die Traffic Acquisition Costs (TAC), also der Anteil an Werbeumsätzen, die an Partnerunternehmen, über deren Sites die Umsätze generiert werden, weitergegeben werden, lagen im vierten Quartal bei 976 Millionen US-Dollar, ein Anteil von 31 Prozent an den gesamten Anzeigenumsätzen. Ohne TAC betrug der Umsatz 2,23 Milliarden US-Dollar, im gleichen Quartal des Vorjahrs lag er hier noch bei 1,29 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn verdreifachte sich nahezu, auch beflügelt von geringeren Steuersätzen: Er stieg im Vergleich zum gleichen Vorjahresquartal von 372 Millionen auf 1.031 Milliarden US-Dollar (3,29 US-Dollar pro Aktie).

Google konnte mit seinen eigenen Sites einen Umsatzanstieg um 80 Prozent auf 1,98 Milliarden US-Dollar verzeichnen. Damit hielten die eigenen Sites einen Anteil von 62 Prozent am Umsatz, im dritten Quartal waren es noch 60 Prozent. Die Sites von Partnerfirmen spülten über das AdSense-Programm 1,2 Milliarden US-Dollar in Googles Kassen, ein Anstieg um 50 Prozent. Der Anteil der Partnersites am Gesamtumsatz lag bei 37 Prozent.

Im gesamten Geschäftsjahr 2006 steigerte Google den Umsatz von 6.139 auf 10.605 Milliarden US-Dollar. Google Seiten machten davon 60 Prozent aus nach 55 Prozent im Jahr 2005, Partnerseiten hatten einen Anteil von 39 Prozent nach 44 Prozent im Vorjahr. Der Nettogewinn im Gesamtjahr kletterte von 1,465 auf 3,078 Milliarden US-Dollar.

CEO Eric Schmidt äußerte sich gewohnt zufrieden: “Our impressive performance in the fourth quarter demonstrates the continuing strength of our business model across Google properties and those of our partners. Our growing organization allows us to deliver ever increasing amounts of information and content to our users both through investments in search and ads as well as through strategic partnerships.”

Quellen: Google Investor Relations, Google Finance, heise

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Google Video wird zur Videosuchmaschine

Nach der Übernahme von YouTube hat Google ein redundantes Projekt. Da Google schlauer als Yahoo ist, wird dieser Umstand natürlich schnellstmöglich geändert.

Google Video und YouTube sollen sich künftig auf ihre eigentlichen Stärken beschränken. YouTube dient weiter dem Hosten von Videos und Google Video soll in Richtung Videosuchmaschine navigiert werden – soll heißen, dass künftig verstärkt nach Videoinhalten gesucht werden kann.

YouTube soll dabei als Tochterfirma eigenständig von den beiden YouTube Gründern Chad Hurley und Steve Chen weiterentwickelt werden.

Geld soll später durch Einbinden von Videos in die Seiten von AdSense-Partnern fließen.

Prinzipiell eine gut überlegte Geschichte. Wir werden sehen, wie sich das Ganze in Zukunft entwickeln wird und wie Google den enormen Traffic verwalten will der auf sie zukommen wird. Denn sobald multimediale Inhalte in irgendeiner Art verbreitet werden entsteht massig Traffic. Bei dem jetzigen AdSense mag das noch gehen, da dies nur Text ist.

via Golem

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Google Bombing entschärft

Lange Zeit konnte man mittels Google Bombing das Ranking von Seiten beeinflussen. Laut dem Google Webmaster Central Blog soll das nun der Vergangenheit angehören, da der Algorithmus wohl dahingehend verändert wurde, dass aufgrund neuer Erkenntnisse in der Linkanalyse dies nicht mehr möglich ist.

Zumindest die größten Google Bomben finden sich nicht mehr in den SERP`s. So auch failure (oder auch miserable failure) für Georg W. Bush`s Biographie, jämmerlicher Waschlappen für Blocher oder Kohlkopf für die gute Frau Merkel. Die vom Abakus Forum angezettelte Google Bombe für das Keyword Geschenke ist nicht mehr zu finden. Auf Google Blogoscoped findet sich eine Aufstellung der bekanntesten Google Bomben mit einer Gegenüberstellung, wie es nun nach der Algorithmusänderung aussieht.

Man frage sich nun, wie Google diesem Problem entgegen gewirkt hat. Ich denke die einzige Möglichkeit ist wahrscheinlich zu prüfen, ob die Linktexte, die auf eine Seite zeigen in etwa dem Inhalt der verlinkenden Linktexte entspricht.

Wie sich dieses Verhalten nun für Suchmaschinenoptimierer auswirkt ist abzuwarten. Wer weiß, vielleicht spielt die Onpage-Optimierung wieder eine größere Rolle oder externe Links werden einfach beim Ranking etwas zurückgestuft.

Ich frage mich allerdings, warum die Geschichte mit den String`s noch funktioniert, da dies in gewisser Weise auch Google Bombing ist. Dieses Verhalten könnte einen glauben lassen, dass nur die größten Google Bomben (<100) von Hand entfernt wurden.

Wer immer auf hochwertigen Inhalt und sauberen Code sowie eine gute Linkpopularität gesetzt hat, wird sicher nicht viel Veränderungen erleben.

Einen guten Artikel gibt es übrigens zum Thema auf fob-Marketing.

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Google.de ist LOST

Heute Nacht kam es laut mehreren Quellen zu einer feindlichen Übernahme von Google. Gemeint ist damit die deutsche Domain google.de. Die Domain hat offenbar kurzzeitig den Besitzer gewechselt, zwischenzeitlich soll ein Wiesbadener Domain-Händler als Inhaber bei dem DeNIC registriert gewesen sein.
Peinlich, peinlich Google, hätte ich persönlich nicht für möglich gehalten. Die genaue Ursache ist noch nicht bekannt, wird sich eventuell in den nächsten Tagen herausstellen.

Quellen: Webfundstücke, heise

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Google Related Searches

Google testet auf der englischen Seite ein neues Feature namens related searches. Soweit ich weiß gibt es das auf anders sprachigen Seiten wie Google Deutschland noch nicht.

Am Ende der SERP`s werden bei einigen generischen Begriffen solche zusätzlichen Kästen angezeigt:

Die related searches sind sicher sinnvoll für normale User, die noch etwas geschult werden müssen mehrere Wörter in den Abfragen zu nutzen, um detailiertere Ergebnisse zu erhalten. Aber auch für alle anderen die verwandte Themen zu einem Begriff finden wollen.

Google sollte die zusätzlichen Ergebnisse nur etwas prominenter positionieren, damit sie besser gesehen werden.

via Search Engine Land

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Google baut Standort Zürich aus

Laut der Neuen Züricher Zeitung will Google seinen Standort in der Schweiz enorm erweitern.

Zürich gefällt Google von den Bedingungen her scheinbar am Besten, so dass auf dem Züricher Hürlimann-Areal 11500 Quadratmeter Bürofläche für 10 Jahre gemietet wurden. Weiter hat sich Google eine Option geben lassen dieses Areal um weitere 4500 Quadratmeter erweitern zu können.

Zum Anfang sollen die derzeit 200 Mitarbeiter auf 500 erhöht werden. Weitere Arbeitsplätze folgen mit Sicherheit, da Platz für 1600 geschaffen wurde. Vielleicht sollte man in nächster Zeit die Stellenangebote von Google im Auge behalten. Vielleicht ist damit ein Job bei Google drin :)

Derzeit betreibt Google neben der lokalen Vertriebsorganisation Google Switzerland das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum. Letzteres ist wohl so rasant gewachsen, dass eine Erweiterung nötig wurde.

Einen Fernsehbericht gibt es dazu auch schon.

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Google Hacking

Unter dem Begriff Google Hacking versteht man eigentlich Googles Informationsflut als Anlaufstelle für Angriffe anderer Seiten zu nutzen. In dem Artikel geht es allerdings um Google`s Sicherheitslücken.

Lange war Google von Sicherheitsproblemen verschont. Doch in der Vergangenheit sind einige Meldungen aufgelaufen, die Sicherheitslücken von Google aufzeigten. Man kann aber sagen, dass kein Softwarehersteller sicher vor Fehlern ist, die sich ungewollt einschleichen oder beim Programmieren eben dieser scheinbar unmögliche Fall gar nicht in Betracht gezogen wurde.

Lange wurde Microsoft mit dem Begriff "Bug" gleichgesetzt. Daraufhin sind viele zu Linux und OS X übergewandert und schon tauchten auch von diesen Systemen mehr Sicherheitslücken auf. Je interessanter ein System für die Mehrheit ist, desto interessanter ist es auch für Hacker und speziell Cracker.

Aber zurück zu Google. Ende letzten Jahres wurde eine [acronym=XSS]Cross Site Scripting[/acronym]-Lücke in Googles Such-Appliance gefunden, die es ermöglichte beliebigen JavaScript-Code auf dem Zielrechner auszuführen. Peinlich daran ist, dass diese Lücke noch immer funktioniert: FBI. Fraglich ist, ob Google den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Das Problem hatte Google.com vor reichlich einem Jahr ebenfalls und wurde auch schnell behoben.

In jüngerer Zeit hat Tony Ruscoe eine Sicherheitslücke entdeckt, mit der es möglich war Cookiedaten von anderen Google Accounts zu lesen und teilweise auch zu manipulieren.

Die Lücke nutzte die Funktion Custom Domains aus. Damit ist es möglich einen Blog von Blogger.com unter einer beliebigen Domain laufen zu lassen. Mit der Angabe einer präparierten Google Subdomain konnten somit die Cookies gelesen werden. Google hat schnell reagiert und Google Domains nicht mehr zugelassen, was aber sicher nicht alle Fälle von verursachbaren Fehlern abdeckt.

Man muss aber sagen, dass zu keiner Zeit Zugriff auf Passwörter und vollständige eMails und den Google Calendar gab. Aber mal sehen, ob Google bald noch mehr in den Fokus von Hackern, Crackern und Dark-Black-Hat-SEOs gerät, wenn es scheinbar so einfach ist den Suchgiganten zu manipulieren.

Via Heise und Google Blogoscoped

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Eric Schmidt’s Home Page

Bei der Recherche für meine Google Facharbeit bin ich über die Homepage von Google CEO Eric Schmidt gestolpert. Mir wird es jetzt wahrscheinlich wie allen anderen gehen, die diese Seite besuchen. Ich bin schockiert. Echt. Eigentlich kann man von so einer Persönlichkeit schon eine halbwegs nette kleine Page erwarten, auf der man dann einige aktuelle Infos und Lebensdaten findet. Scheint dem Herren wohl nicht sonderlich wichtig zu sein. Besonders cool wäre natürlich ein Blog. Das würde sicher viel Anklang finden. Soweit ich weiß, haben Sergey Brin und Larry Page auch keine Blogs, Zeit wirds! Die Männer haben schließlich einen verdammt interessante Jobs, sowas wär echt mal interessant.

Mein Tipp an Eric: Start a blog and get rich!

Wer ist eigentlich Eric Schmidt?

Eric Schmidt hat einen Bachelor of Science in Elektrotechnik von der Princeton-Universität sowie einen Master und einen Ph.D. in Informatik von der University of California in Berkeley.

Bevor Dr. Eric Schmidt zu Novell kam, war er Leiter der technischen Abteilung und CTO bei Sun Microsystems, Inc. Er erntete internationale Anerkennung für seinen Beitrag zur Entwicklung des Internets und trug außerdem zur Entwicklung und Vermarktung von Java bei. Vor dem Eintritt bei Sun im Jahre 1983 war er Mitglied der Forschungsabteilung im Xerox Palo Alto Research Center (PARC). Er war außerdem in der Bell Laboratories Forschungsabteilung und bei Zilog angestellt.

Er wurde 2001 von den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin zu Google als Chairman of the Executive Committee and Chief Executive Officer geholt. Bevor Eric Schmidt zu Google kam, war er Chairman und CEO von Novell.

Am 30. August 2006 wurde er in den Verwaltungsrat des Computerherstellers Apple gewählt. Damit entsteht eine enge Verflechtung zwischen denjenigen Konzernen, die Microsoft als gemeinsamen Hauptkonkurrenten ansehen.

Er lebt derzeit aufgrund seiner Beschäftigung bei Google in Mountain View, Kalifornien (USA).

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Google im Yahoo Style

Googles Nutzer schätzen das zeitlose Design und wie schlicht und übersichtlich die Informationen dar geboten werden. Wie Google aussehen würde, wenn das Layout in Richtung Yahoo! in einer Portalform umgebaut werden würde zeigt Steve Bryant auf.

it gives you an idea of how Google really is a “portal”, and how well all its apps fit together into a more work-oriented Yahoo start page.

via Google Blogoscoped

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Similarity-Engine

Google hat ein Patent auf eine Technik angemeldet, die Seiten mit gleichen Informationsgehalt nur einmal anzeigen soll.

Die Technik, die hinter Googles Similarity-Engine steht ist allerdings nichts weltbewegend neues, da IBM und Hitachi in der Vergangenheit bereits ähnliche Patente eingereicht haben. Nur wendet Google diese Technik nicht nur auf Texte sondern auch auf Bilder an. Die Similarity-Engine kommt zudem nicht nur bei der normalen Google Suche zum Einsatz, sondern zusätzlich bei verschiedenen Diensten, die Google betreibt.

Im Detail beschreibt das am 2. Januar eingereichte Patent die Technik so: Die Engine erzeugt eine Zusammenfassung eines Objektes. Diese Zusammenfassung – Sketch genannt – enthält Vektoren zur Gewichtsübereinstimmung der einzelnen Objekte, die zum Vergleich genutzt werden können.

Mal sehen, wann diese Technik richtig ausgereift zum Einsatz kommt :)

via vnunet

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