Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sind die Einfuhrpreise für Notebooks, Desktop-PCs, Server oder Computerchips im Januar 2007 um 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken und das bei besserer Hardware-Ausstattung.
Die neuen Technologien wie Duo- und Multikern-Prozessoren in aktuellen Notebooks und PCs bringen richtig Rechenpower ins Jahr 2007. Die Entwicklung schreitet so schnell voran, ihr merkt es sicher selbst an eurer eigenen Hardware. Kaum ist zum Beispiel ein normales Notebook zwei Jahre alt, gilt es bereits als veraltet. “Normal” ist hier bezogen auf Standardmodelle für den Normalverbraucher, Poweruser mit entsprechenden Equipment können ihre Geräte sicher länger nutzen, wobei die Softwareanforderungen auch kontinuierlich steigen, bis ein Wechsel nicht mehr zu umgehen ist.
Die aktuelle Entwicklung in Zahlen:
Während im Jahr 2005 noch sehr viele Notebooks einen Arbeitsspeicher von 256 Megabyte gehabt hätten, habe die Standardgröße ein Jahr später bereits bei 512 bis über einem Gigabyte gelegen. Die Speicherkapazität ihrer Festplatten stieg von durchschnittlich 60 bis 80 Gigabyte im Jahr 2005 auf 80 bis 100 Gigabyte im Jahr 2006. Die steigende Leistung der IT-Güter ermögliche dem Nutzer immer neue und qualitativ hochwertigere multimediale Anwendungsmöglichkeiten.
Im Januar 2007 gingen den Angaben zufolge die Einfuhrpreise von Notebooks um 28,8 Prozent, von Desktop-PCs um 29,8 Prozent und für Server um 29,7 Prozent zurück. Festplatten waren um 30,6 Prozent billiger zu haben, und Mikroprozessoren fielen im Preis um 28,3 Prozent. Der Einfuhrpreis für einen Arbeitsplatzdrucker sank im Jahr 2006 um rund 16,2 Prozent.
Das heißt aber noch lange nicht, dass man seine Hardware nach ein bis zwei Jahren sofort ersetzen muss. Nur weil es bessere Hardware gibt, muss man sie nicht gleich kaufen, außer natürlich man kann es sich leisten ![]()
Man sollte sich neue Geräte kaufen, wenn man sie auch braucht, ansonsten verschwendet man Geld. Nützt ja nichts, wenn man das alte Notebook noch 6 Monate benutzen kann, sich aber unbedingt jetzt schon ein neues holen muss.
In diesem Sinne, geht sorgsam mit eurem Geld um
Quelle: heise
