Die Abstufung des Pageranks führt bei den meisten Webmastern zu Kopfzerbrechen. Das muss nicht sein, da die Abstufung auch als Chance zur Monetarisierung genutzt werden.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass eine Pagerank Pleite nicht nur ziemlich nervig ist, sondern auch finanziell zu Problemen führen kann. Besonders wenn der Pagerank mehr als eine Stufe gesunken ist, springen Werbepartner ab und die Linkpreise sinken ins bodenlose, Geld verdienen mit der Webseite oder Blog ist dann nicht mehr. Unter Werbepartner verstehe ich in diesem Artikel übrigens Werbetreibende die Links kaufen. So kann es schnell passieren, dass die Einnahmen aus einer Webseite um 25% oder mehr sinken. Was tun?
Meine Erfahrung mit einem Drop von 5 auf 1 hat gezeigt, das ein Pagerank Verlust auch positiv sein kann. Kurz nachdem der Pagerank gesunken ist, habe ich Visualhype bei Linklift ($$$ Referer Link) angemeldet. Neben AdSense sollte der Blog auch mit Linkverkäufen Geld machen. Nicht gerade überraschend war der Linkpreis sehr niedrig, wodurch dann gleich alle Linkplätze ausverkauft waren. Nicht dumm, den zu der Bewertung einer Webseite zählt nicht primär der Pagerank. Auf das Gesamtpaket kommt es an und das war bei uns gut, da der Pagerank Absturz nur auf eine unglückliche URL Umstellung zurück zuführen war. Da Linkaufbau langfristig betrieben werden muss, blieben die Werbepartner dann auch dabei, als der Pagerank wieder auf 4 gestiegen ist und damit auch der Linkpreis. Der niedrige Pagerank hat also als "Linkfänger" fungiert.
Sofern also ein Pagerank Absturz keine bösen Blackhat Methoden als Ursprung hat, kann man damit auch Geld verdienen. Vor allem wenn man sich danach erst bei Linkverkäufer anmeldet und genau weiß, dass die Seite in den nächsten Monaten regelmäßig gepflegt wird und so der Pagerank automatisch zulegt. Bei mir hat es geklappt!
