Archiv für die Kategorie „Server“

Erfahrungsbericht: Webhosting bei ALL-INKL

ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider

Ein Erfahrungsbericht zum Webhosting bei ALL-INKL mit kurzer Beschreibung des gewählten Pakets und Erfahrungen beim Umzug von Daten und Domains zum neuen Anbieter.

Im Sommer 2009 bin ich mit mehreren Domains von meinem alten Hoster Hetzner, zu ALL-INKL gewechselt. Grund dafür war nicht Unzufriedenheit mit dem alten Hoster, sondern das bestehende Paket, ein Root Server, wurde von mir nicht im vollen Umfang genutzt. Dazu kam der zeitraubende Administrationsaufwand, der bei einem Root Server anfällt. Da ich mit ALL-INKL bereits gute Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht habe, habe ich mich für den Wechsel entschlossen.

Mein Paket: ALL-INKL PRIVAT-PLUS

Mein derzeitiges Paket ist das ALL-INKL-PRIVAT PLUS für 7,95 Euro monatlich. Im Paketumfang befinden sich 3 Domains, 25 MySQL Datenbank, 10 GB Speicherplatz, unbegrenzter Traffic und Standard Features wie POP3/IMAP, Subdomains, Logfiles, etc. Man teilt sich einen Server mit bis zu 50 Kunden, die Server Geschwindigkeit ist nach meinen Beobachtungen trotzdem immer sehr gut für das Angebot.
Besonders praktisch finde ich die 3 kostenlosen Domains, der Kunde kann zusätzlich zu seinem Paket beliebig viele Zusatzdomains gegen Aufpreis dazu buchen. Auch die Nutzung externer Domainanbieter ist möglich, im KAS unter Tools -> DNS Einstellungen können diese konfiguriert werden.
Bis jetzt bin ich mit dem ALL-INKL PRIVAT-PLUS Paket sehr gut gefahren, Preis/Leistung stimmen hier meiner Meinung nach voll und ganz.

Umzug von Daten und Domains

Insgesamt musste ich etwa 10 Domains umziehen, die meisten davon mit laufender Website. Da in meinem Paket bereits 3 Inklusivdomains kostenlos dabei sind, habe ich zuerst meine .com Domains umgezogen. Dank Auth Code laufen Domainumzüge mittlerweile extrem schnell, vorbei sind die Zeiten der KK-Aufträge per Fax. Bis sich der DNS umgestellt hat dauert es natürlich eine Weile, in der Zwischenzeit kann man die alten Daten auf den neuen ALL-INKL Server kopieren und konfigurieren. Es hat mich besonders gefreut, dass der Umzug von Wordpress basierten Seiten sehr einfach von der Hand ging. Daten und Datenbank kopieren, neue Zugangsdaten in die Config schreiben, und alles funktioniert.
Auch die Nutzung externer Domain Anbieter funktioniert dank DNS Einstellungen sehr gut. Man ist dadurch nicht abhängig vom Webhoster und kann Domains an anderen Stellen billiger einkaufen.

Fazit

Insgesamt bin ich mit dem Angebot von ALL-INKL sehr zufrieden. Preis/Leistung stimmt, der Server läuft schnell & stabil und das Angebot ist jederzeit schnell erweiterbar. Zum Support, beim Umzug habe ich zwei mal den Support per E-Mail wegen Kleinigkeiten kontaktieren. Auf meine Anfragen wurde schnell und professionell geantwortet, unter diesem Gesichtspunkt bin ich mit dem ALL-INKL Support bis jetzt sehr zufrieden.
Wer also einen günstigen und zuverlässigen Webhoster sucht, ist meiner Meinung nach bei ALL-INKL bestens aufgehoben. Ich hoffe dieser Erfahrungsbericht hilft dem ein oder anderen bei der Entscheidungsfindung.

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Fernseh Push

Es wurde schon oft darüber gebloggt, dass man seine Server stark genug ausbauen soll, wenn man vor hat, seine Artikel bei digg (vielleicht irgendwann sogar yigg) online zu stellen.

Sollte der Artikel so relevant sein, dass er es bis auf die Startseite schafft, gibt der Standard [acronym=LAMP]Linux Apache MySQL PHP[/acronym]-Server meistens auf. Neben großen Newsportalen wie digg oder auch Google News gibt es noch bessere Besucherquellen, die enorm viel bringen – wie auch das gute alte Fernsehen.

Das Fernsehsender das Internet langsam für sich entdeckt haben – nicht zu letzt durch Aufkauf von Clipfish und zum Teil MyVideo – ist kein Geheimnis mehr. Das diese es allerdings nicht schaffen vermeintlich kleine Sachen so zu sichern, dass ein Besucheransturm zur Austrahlzeit und kurz danach nicht der Rede wert wären, wundert mich doch stark.

Ich denke viele haben gestern Abend Schlag den Raab gesehen. Da ich zu einem Geburtstag eingeladen war, konnte ich nur den Anfang sehen und habe gehofft, dass das Internet mich über den Ausgang informiert. Was macht der moderne Bürger, wenn er etwas sucht? Google! Auf dem ersten Platz fand sich dann die Seite www.schlag-den-raab.de. Beim Klick auf die Seite berichtete mein treuer Begleiter der Firefox allerdings folgendes: Fehler: Verbindung fehlgeschlagen.

Das wirft in mir nun die Frage auf, was das Problem ist solche Sachen – die wirklich gut bei den Zuschauern ankommen – auch im Internet stabil zu halten. Seven One Media (Pro 7) ist nun auch nicht unbedingt so klein, dass sie mit Serververbunden nichts anzufangen wüsste (hoffe ich). Ich kann mich schwach daran erinnern, dass es damals mit der Seite von TV-Total ebenfalls derartige Probleme gab.

Einen recht prominenten Fall möchte ich hier noch aufführen. HitFlip – derzeit groß im kommen – wurde kurz im Fernsehen erwähnt und kurz darauf stand die Seite auch. Ich vermute, die Erfinder der Seite sind schon etwas zukunftsorientiert veranlagt, warum wird dann die Technik nicht auch in Richtung Zukunft ausgelegt. Das eine solche Plattform lang versteckt gehalten werden kann (zumal sie im Fernsehen Erwähnung fand) ist unwahrscheinlich. Mittlerweile läuft die Seite zwar stabil, dass der Seitenaufbau allerdings alles andere als fließend ist, scheint nicht zu interessieren. Gerade die Startseite – Anfangspunkt der meisten Besucher – sollte zügig geladen sein.

Wer nun vor hat einen bekannten Blog aufzuziehen oder einen Service ins Internet zu stellen, der in absehbarer Zeit mehr als eine kleine Confixx Lösung abverlangt, sollte schnellstmöglich jemanden suchen, der ihm bei dem Problem zur Seite steht. Denn nichts ist schlimmer, wenn guter Inhalt nicht erreichbar ist!

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Hetzner Erfahrungsbericht

Nach fast genau einem Jahr, möchte ich einen kleinen Erfahrungsbericht über die Hetzner Online AG schreiben. Die Wahl fiel damals recht einfach, da wir schon durch SnapScouts mehrere Server bei Hetzner stehen hatten.

Zuerst sei allen, die auf der Suche nach einem fairen Hoster sind gesagt, dass ein Root-Server kein Spielzeug ist. Manche Hoster preisen Root Server wie Managed oder Shared Hosting Lösungen an, was natürlich nicht der Fall ist. Hat man kein fundamentales Wissen über das einzusetzende Betriebssystem, sollte man auf eine fertig konfigurierte Lösung zurückgreifen. Aber auch für Non-Geeks hat Hetzner die passenden Lösungen parat.

Der Preis ist fair. Meines Wissens in Deutschland unschlagbar. Da ich in letzter Zeit viel Preiskalkulationen für Serverkäufe durchgeführt habe, bin ich auch über den großen Teich auf die Suche gegangen, um durch den schlechten Dollar vielleicht ein Schnäppchen zu erhalten.

Wäre die Setupgebühr bei Hetzner nicht, könnte man sagen, dass Hetzner vom Preis- Leistungsverhältnis in der Oberliga der Hoster den ersten Platz einnehmen darf. Da aber die monatlichen Beiträge relativ gering sind, gleicht sich das wieder aus. Durch die Setupgebühr wird aber die Hardware finanziert, sodass man bei den einmalig 99€ schon mal ein Auge zudrücken kann. Problematisch wird dieser feste Preis allerdings bei einer größeren Bestellung.

Kommen wir aber mal von den Preisen zu wichtigeren Dingen wie Support. Der Support ist Spitze, jedoch nur an den ausgeschriebenen Bürozeiten. Am Wochenende, wo ich meist am Server bastel, fühlt man sich dadurch oft allein gelassen. Den kostenpflichtigen Support zur Hilfe holen würde sich aber nicht lohnen.

Daher werde ich versuchen bei zukünftigen Servereinkäufen darauf zu achten, dass alles selbst manage bar ist, was bei Hetzner auch der Fall ist. Man kann einfach Betriebssysteme installieren, hat Zugriff auf den Hardwarereset und ist somit unabhängig vom Support.

Bei der Ankündigung des neuen Servers hat Michael die rhetorische Frage in den Raum gestellt, wie lang der Traffic reichen wird. Ganz so viel hat das Jahr 2006 dann doch nicht gebracht, dass die 500GB aufgebraucht wären. Hetzner hat im Übrigen alle DS3000 automatisch auf 1TB aufgerüstet. Aber an diese Summe kommen wir derzeit mit 8-20GB am Tag noch nicht ganz heran.

Noch! Die jetzige Server-Konfiguration wird mit unserem Vorhaben nicht mehr ganz genügen, sodass wir einen starken Hoster benötigen, der uns günstig Server liefert. Wir nehmen uns dabei Google als Vorbild und bauen einen Cluster mit kleinen Computern auf, die beliebig erweitert werden können. Dieser Schritt muss gut überlegt werden, da ein späterer Wechsel sicher stark zu Buche schlagen würde.

Aber mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt.

Eine Option möchte ich noch erwähnen, die es lohnt dazu zu kaufen. Der Robot ist ein klasse Tool, um Domains und Server bequem zu verwalten. Es geht zwar auch ohne, doch ist wohl etwas umständlicher (Halbwissen).

Ach ja, wenn ich jetzt den Eindruck erweckt habe, dass wir etwas von Hetzner für diesen Post bekommen, dem sei gesagt, dass nichts vorgegeben wurde und der Post aus eigenem Interesse entstanden ist. Ich werde mich auch in Zukunft davor hüten, Produktempfehlungen herauszuwerfen, hinter denen ich nicht steh.

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