Ein ziemlich erschreckende Meldung habe ich heute auf derStandard.at gefunden. Demnach begingen im letzen Jahr 91 Menschen nach Absprache im Internet in Japan Selbstmord. Die Zahl solch verabredeter Selbstmorde ist im Vergleich zum Vorjahr um 65 Prozent gestiegen. Eine negative Entwicklung würde ich sagen. Das Medium Internet hat damit in Japan deutlich an Popularität gewonnen, wenn auch nicht im positiven Sinne. Japan hat nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit 24 Selbstmorden pro 100.000 Einwohner im Jahr die höchste Selbstmordrate unter den Industrieländern.
Update: Ein weiterer Artikel zum Thema auf Golem.
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Sprunghafter Anstieg der online verabredeten Selbstmorde in Japan
I love Dilbert!
http://www.dilbert.com
I love Dilbert! Täglich kriege ich eine E-Mail mit einem Daily Dilbert Comic und lache mich kuggelig. Wer Dilbert noch nicht kennt, sollte unbedingt einmal die Dilbert Website besuchen! Es ist einfach herrlich, ihr armen Schweine da draußen in euren Bürozellen. Ich kriege richtig Mitleid mit euch ![]()
Was bzw. wer Dilbert ist, erklärt Wiki treffend:
Dilbert ist die Titelfigur des gleichnamigen Comicstrips von Scott Adams. Dilbert ist ein rundlicher angestellter Programmierer/Software-Entwickler/Ingenieur mittleren Alters, der in einem Großraumbüro mit Cubicles arbeitet, dabei ist er unfreiwilliger Single. Das Ende seiner Krawatte zeigt ständig nach oben. Die Serie parodiert den sinnentleerten Arbeitsalltag der einfachen Arbeitnehmer im Innendienst eines (amerikanischen) Unternehmens. Adams war selbst im Finanz-/ IT-Bereich zweier großer amerikanischer Firmen tätig, bevor er sich als Comiczeichner selbstständig machte und der "Arbeitnehmerhölle" entfliehen konnte. Er selbst ist kein Ingenieur.
Site of the week: Mareen Fischinger
Der tägliche Fotoblog von Mareen Fischinger ist ein wahrer Genuss. Die 21-jährige Designstudentin Mareen Fischinger aus Düsseldorf beweist uns tagtäglich ihr Können im Bereich Fotografie. Wer Zeit hat, sollte am 13.02.2006 unbedingt ihre Ausstellung in Mönchengladbach besuchen. Die kleine Ausstellung beginnt um 19:30 Uhr, Location ist Das Café, Wallstraße 19 in Mönchengladbach.
Site of the week: Susanne Paschke
Susanne Paschke lebt in Berlin und arbeitet als freie Illustratorin und Screen Designerin. Das Programm ihrer Wahl ist Macromedia Freehand, mit dem sie Pfad für Pfad kleine Kunstwerke schafft. Ihre beeindruckenden Werke lassen sich auf ihrer neu gestalteten Website begutachten.
Chewbacca der Wookie bloggt
http://huuuuuurrnnnnnnnnnnn.blogspot.com
Wir kennen und lieben ihn bisher nur von der Leinwand: Chewbacca, den sympathischen Wookie aus den Star Wars Episoden. Nun wurde es an der Zeit den Millenium Falken zu verlassen und neue Welten zu erobern. Chewbacca bloggt! Spätestens jetzt gibt es keine Ausreden mehr wenn es ums bloggen geht. Wenn sogar schon Wookies einen Blog haben, auf was wartet ihr dann noch? Interessant ist auch die Frage, was kommt als nächstes? Wird es einen Yoda Blog geben? Das wäre doch was, jeden Tag eine Weisheit des Meisters über den Weg der Jedi! Oder ein Sith Blog mit Tipps zur dunklen Seite der Macht. Das wär doch herrlich ![]()
via Webmaster Blog
Selbstständigkeit und ein ordentliches Zeitmanagement
Da ich mich momentan mit ziemlichen Zeitproblemen rumschlagen muss, kam der Artikel "Selbstangestellt"? Nehmen Sie Ihre Chef-Pflichten ernst! von Robert Chromow genau zum richtigen Zeitpunkt. Es geht darum, wie Selbstständige ihre Zeit besser nutzen können um produktiv zu sein, auch ohne ständig einen quengelnden Chef im Rücken zu haben. Das Schöne an der Selbstständigkeit ist für mich, dass man sich von niemanden etwas sagen lassen muss und so für sich selbst verantwortlich ist. Natürlich muss man den eigenen Kunden zuhören und sich an deren Wünschen orientieren. Wie man den Auftrag abwickelt, wann man arbeitet, wie und wo, ob auf dem Balkon in Shorts und Hawaiihemd, bleibt einem jedoch komplett selbst überlassen. Das ist der Segen der Selbstständigkeit, aber auch ihr Fluch. Sobald dieses Übermaß an Selbstbestimmung einem jedoch Motivation und Kraft nimmt, wird es kritisch. Wenn sich Privatleben und Beruf zu sehr vermischen und schließlich zu einem werden, wird es ebenfalls kritisch. Abhilfe schafft hier ein geregelter Arbeitstag, praktisch wie bei Angestellten auch, nur das man diesen selbst gestalten kann bzw. muss.
Das Thema Zeitmanagement wird mich in nächster Zeit sicher weiter beschäftigen. Momentan sieht es in dieser Sache etwa chaotisch aus, ich muss also eine Strategie diesbezüglich entwickeln. Einigen wird es sicher bekannt vorkommen, man verbringt viel zu viel Zeit mit nutzlosen Dingen. Man checkt alle 10 Minuten die News Feeds oder surft im Grunde sinnlos im Internet. Ein konsequenter Tagesplan ist, denke ich, ein guter Ausweg aus dieser Situation und sollte bei keinem Selbstständigen fehlen.
Zunächst einmal werde ich meine Zeitfresser lokalisieren und diese systematisch aus meinem Tagesablauf entfernen. Als nächstes werde ich meine Aufgaben in kleine Portionen aufteilen und nach Priorität ordnen. Puffer könnten in diesem Fall ebenfalls eingebaut werden, man weiß ja nie was passiert. Was ich unbedingt in meine neue Tagesplanung mit einbeziehen werde ist die Lesestunde! Seit längerem vernachlässige ich es sträflich hin und wieder ein Buch zu lesen, dem muss Abhilfe geschaft werden. Das sollte erstmal als grober Plan reichen, jetzt geht es an die Umsetzung, ich werde euch davon berichten.
Eine Frage der Motivation und des Menschenbildes
Neben einer tollen Ausstellung und super Cocktails hat die SYSTEMS auch ein gutes Online Themenportal. Besonders interessant ist das Portal für Unternehmer aus den Bereichen IT und digitale Medien. Dort habe ich einen kurzen Artikel zum Thema Motivation gefunden, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Der Artikel trägt den Titel Diese 2 Menschenbilder prägen Ihre Zukunft und handelt von einem negativ orientierten Menschenbild und einem positiv orientierte Menschenbild:
Das negativ orientierte Menschenbild:
Der Mensch hat eine angeborene Abneigung gegen Arbeit und versucht, ihr aus dem Weg zu gehen, wo er nur kann. Deshalb müssen die Mitarbeiter kontrolliert und mit Strafandrohung gezwungen werden, einen produktiven Beitrag zum Erreichen der Unternehmensziele zu leisten. Der Mensch will gerne geführt werden, möchte Verantwortung vermeiden, hat wenig Ehrgeiz und strebt vor allem nach Sicherheit und Bequemlichkeit.
Das positiv orientierte Menschenbild:
Der Mensch strebt danach, sich zu beschäftigen. Arbeit und ihm sinnvoll erscheinende Aufgaben sind ein wichtiger Quell seiner Zufriedenheit. Wenn der Mensch sich mit den Zielen seines Unternehmens identifiziert, sind externe Kontrollen unnötig; er wird Selbstkontrolle und eigene Initiativen entwickeln. Die wichtigsten Arbeitsanreize sind die Befriedigung von Sinnsuche und das Streben nach Selbstverwirklichung.
Da ich mich sowieso nicht gerne führen lasse und Individualität anstrebe, haben mich diese paar Zeilen doch angesprochen. Was macht es auch für einen Sinn den ganzen Tag an etwas zu arbeiten, das einen nicht erfüllt? Solange man Glück hat und in einem guten Unternehmen beschäftigt ist, ein angenehmes Arbeitsumfeld hat und sein Mittagessen umsonst kriegt wie im Google Campus ist ja soweit alles ok. Aber was wenn nicht? Dann sollte man sich meiner Meinung auch mal überlegen Risiko einzugehen und es als Selbständiger zu versuchen. Kommt natürlich immer auf den Charakter an. Wie siehts da bei euch aus?
Der Autor des Artikels ist übrigens Nikolaus B. Enkelmann, ein Erfolgstrainer mit eigenem Institut. Ich glaube, ich habe mal einen Vortrag von ihm gehört, wobei diese Berater sehen sowieso alle gleich aus. Sollte er es gewesen sein, dann war er in der Tat nicht schlecht.
