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Die Top 10 Lügen des Web 2.0

Das Web 2.0 ist voller Lügen und leeren Versprechungen. Glaubt ihr nicht? Öffnet die Augen, hier die Top 10 Web 2.0 Lügen!
In meinem Beitrag Ist Web 2.0 die neue Internet-Blase? habe ich mich schon mit dem Thema auseinandergesetzt, inwiefern das Web 2.0 Probleme hat. Ich bin zu dem Schluss gekommen: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Deshalb hier die Top 10 Web 2.0 Lügen:

Die Top 10 Lügen des Web 2.0

1. Wir haben dazugelernt!
Diesmal holen wir uns die Kohle bevor die Blase platzt!
2. Es is keine Blase!
Heiße Partys, die ganze PR, der Hype und hunderte von Sozial Networking Seiten sind gesunde Indikatoren eines gesunden Booms.
3. Community und Sharing zählt!
Mann muss dem Venture Unternehmen nur erzählen, dass die Idee sie schon noch irgendwann reich macht.
4. Online Advertising wird es schon richten!
Klick, klick, wir werden reich durch Google AdSense!
5. Die Websites sind so einfach, sogar meine Mutter kann sie bedienen!
Sie ist aber kein Geek und hat keine Lust drauf.
6. Die Analysten sind jetzt vertrauenswürdig!
Prognosen wie 15 Milliarden US-Dollar für MySpace auszugeben können ja nur stimmen!
7. Es gibt kein Überangebot an Sozial Netzworks!
Sind ja eh alle bei MySpace, die restlichen 17% kann man sich ja aufteilen.
8. Wir sind Beta! Yeah!
Kein Grund stolz zu sein. Das Beta kommt auch nicht weg, bis die Seite entweder Geld bringt, oder Google sie kauft.
9. Wir sind anders als all die anderen!
Wir haben einen bekloppten Namen, eine API, AJAX Spielereien und so Features wie die anderen halt auch.
10. Wir freuen uns mit unseren neuen Partnern von Google arbeiten zu dürfen!
Schnappt euch das Geld, kauft euch eine Insel und seht zu was Google aus eurem Unternehmen macht.

Freie Übersetzung von The Top 10 Lies of Web 2.0.
via Schockwellenreiter

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Fotos online bearbeiten

Dank Ajax Anwendungen wird das Web mit immer mehr Funktionalitäten des heimischen Computers gefüttert. Ich habe mir heute einen überblick verschafft, welche Online Bildeditoren es zur Zeit gibt.

Ein wirklich schönes Spielzeug mit schon vielen Funktionen ist [d]pixoh[/d] Snipshot.

Dieses Tool ist eng verknüpft mit Flickr, woher man Fotos einfach zum Bearbeiten beziehen, sowie anschließend Fotos wieder bereitstellen kann.

Ein sehr einfacher Editor ist aber auch Picresize, welcher in Form eines Assistenten aufgebaut ist. Die gerade angegebene Statistik zeigt auch auf, wieviel Last ein solch kleines Tool zu managen hat. 163239 Fotos in 84,6Gb wurden bereits auf dieser kleineren Website umgerechnet.

Zum Schluss will ich einen weiteren englischsprachigen Bildeditor erwähnen, der ebenfalls über viele Funktionen verfügt. Gefällt mir allerdings nicht so, weil man gleich auf der Startseite überfallen wird die Software für den eigenen Server zu kaufen. Die Rede ist von PXN8

Mir fehlen ein bisschen die Deutschen, die auf dem Sektor vorschreiten. Ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass mir heute die Idee kam, ein solches Tool zu realisieren. Ebend, weil ich mich in letzter Zeit viel mit Bildberechnungen beschäftigt habe. Und nein, die Rede ist nicht nur von den beiden Farbspektren, die ich der Öffentlichkeit zur Schau gestellt habe (eins, zwei).

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Web 2.0 Advertising mit The Chosen Link

Auf The Chosen Link können Werbetreibende 60×60 Banner kaufen ähnlich dem Prinzip der Million Dollar Homepage und mitverdienen, wenn andere die Banner in der näheren Umgebung kaufen.
An die Million Dollar Homepage kann sich sicher noch jeder erinnern. Jetzt ist eine neue Website in ähnlichem Stil aufgetaucht, aber mit einem innovativen Konzept. The Chosen Link bietet sozusagen eine völlig neue Web 2.0 Advertising Form. Das Konzept wird wie folgt beschrieben:

What’s the new concept?
This site is the first step of a whole new concept of Web 2.0 Advertising. When you purchase advertising space here you don’t get only a small button, you are also joining a project with a very limited number of members (If every square on this page is sold to a different person, the maximum number of members will be 144). 50% of the profit generated from all future projects will be divided between the advertisers on this page according to the % of the total value of the ads on this site their ads are worth.

Wenn ich das richtig sehe, dann ist das ein Schneeballsystem, aber es lohnt sich für die Leute die schon drin sind. Einige Plätze sind noch frei, wer noch was aufm Konto hat, könnte es ja ausprobieren.
via e-commerce-blog.de

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Interview: Christian Clawien von construktiv über Mister Wong

Christian Clawien von der construktiv GmbH spricht auf Spiegel Online über das deutsche Social Bookmarking Projekt Mister Wong.
Mister Wong wird immer bekannter und beliebter. Das deutsche Social Bookmarking Portal ist Thema in einem Interview auf Spiegel Online. Der PR- Manager der Werbe- und Onlineagentur construktiv GmbH, Christian Clawien, beantwortet Fragen zum Projekt, dass von SPON als "eine reizvolle Mischung aus Suchmaschine und Best-of-Internet-Sammelalbum" beschrieben wird. Hier ein kleiner Auszug aus de Interview:

SPIEGEL ONLINE: Was ist Social Bookmarking?
Christian Clawien: Erstens: Ich kann meine Internet-Lesezeichen online verwalten. So habe ich überall Zugriff darauf – nicht nur vom Browser zu Hause oder am Arbeitsplatz. Außerdem kann ich sie nach meinen eigenen Schlagworten kategorisieren, den sogenannten Tags. Zweitens: Wenn das tausende Nutzer tun, entsteht eine Art menschliches Suchverzeichnis. Eine Linksammlung, die häufig viel größere Relevanz hat als die Ergebnislisten klassischer Suchmaschinen.

Im weiteren Verlauf geht es noch kurz um den US-Konkurrenten del.icio.us, Privatspähre und mögliche Einnahmequellen von Mister Wong:

SPIEGEL ONLINE: Wie wollen Sie damit Geld verdienen?
Clawien: Wir denken im Augenblick vor allem an Kooperationen mit anderen Anbietern wie Verlagshäusern, in deren Internet-Angebote man unsere Funktionen einbauen könnte. Im Moment wäre Werbung auf der Seite zwar möglich – aber wir möchten zunächst werbefrei bleiben, bis sich attraktive Modelle anbieten.
SPIEGEL ONLINE: Fänden Sie es attraktiv, wie YouTube oder MySpace für viel Geld aufgekauft zu werden?
Clawien: Das wird die Zeit zeigen. Es gibt bereits Anfragen, allerdings legen wir viel Wert auf die Selbständigkeit in unseren Entscheidungen, was das Portal angeht.

Ich wünsche Mister Wong auf jeden Fall eine gute Zukunft und hoffe auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung.

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Ist Web 2.0 die neue Internet-Blase?

Argumente die für und dagegen sprechen, dass Web 2.0 die neue Internet-Blase ist.
Angesicht der neuen Internet Euphorie ist das eine berechtigte Frage. Spätestens seit der Übernahme von YouTube durch Google für 1,6 Milliarden US-Dollar ist klar, dass ein neues Zeitalter des Internets angebrochen ist. Es nennt sich Web 2.0 und besteht aus Blogs, User Generated Content und Social Networks. Die Entwicklung zeigt ähnliche Strukturen wie die dotcom Blase aus dem Jahr 2000. Die Übernahmen von Start-Ups zu meist enormen Summen nehmen kontinuierlich zu. Es fließt auch wieder erstaunlich viel Venture Capital in neue Web-Unternehmen. Der CEO von Time Warner, Richard Parsons, äußerte sich jüngst besorgt: "Wir könnten uns durchaus in einer zweiten Internetblase befinden. " Der Chef des Medienkonzerns sieht Gefahren in Nachahmern: "Doch wer garantiert, dass nicht morgen ein anderes Unternehmen kommt, das eine neue Internetseite aus dem Boden stampft, wo jeder hinrennt?"

Aspekte für eine Web 2.0 Blase

Ich möchte hier einige Aspekte aufführen, die meiner Meinung nach für die Web 2.0 Blase sprechen.
1. Beliebte Web-Unternehmen ohne Geschäftsmodell.
Wie will Google mit YouTube eigentlich Geld verdienen? Das Unternehmen wirft, wenn überhaupt, nur sehr magere Gewinne durch Werbung aus. Es fehlt ein solides Geschäftsmodell. Ähnlich ist es bei anderen Web 2.0 Seiten. Die Ideen sind meist spitze, aber Geld verdienen lässt sich damit meist nicht. Ob man solche Projekte nur durch die derzeitige Online Werbung finanzieren kann ist fraglich. Es müssen neue Ansätze her.
2. Übernahmen werden mit Aktien bezahlt.
Obwohl Unternehmen wie Google 10 Milliarden US-Dollar in bar haben, werden Übernahmen meist mit Aktien finanziert. Wirtschaftlich ist das relativ riskant anzusehen, da Aktienkurse schnell und unerwartet einbrechen können.
3. Viele Konkurrenz Produkte.
Allein auf dem Video Markt treiben sich etliche Unternehmen rum. Ideen wie MySpace und YouTube sind relativ einfach zu kopieren. Internet Benutzer sind auch nicht wirklich treue Wesen. Sollte es ein besseres Angebot geben, warum beim alten bleiben?

Aspekte gegen eine Web 2.0 Blase

Andererseits gibt es auch Argumente dafür, dass sich Web 2.0 um einiges länger halten wird und nicht in einer zweiten dotcom Pleite mündet.
1. Die Großen haben aus der dotcom Pleite gelernt.
Unternehmen sind bei der Wahl ihrer Übernahmen vorsichtiger geworden. Es wird nicht mehr jedes x-beliebige Start-Up gekauft, die Ansprüche haben sich erhöht. Das zu schluckende Unternehmen muss einigermaßen in das Firmen Portfolio passen und das bestehende Unternehmen ergänzen. Aussichten auf Gewinne spielen eine große Rolle. Es wird auch an Weiterentwicklung von Diensten gedacht, wie etwa Google mit ihren web basierenden "Office" Produkten.
2. Start-Ups wollen nicht an die Börse.
Die Motive von Start-Ups sind im Gegensatz zum dotcom Hype nicht unbedingt einen Börsengang anzustreben. Vielmehr wird auf eine Übernahme durch einen Großen gehofft. Sie haben erkannt, dass man auch dadurch reich werden kann, wenn man sein innovatives Unternehmen für eine große Summe verkauft.
3. User Generated Content
Ein entscheidendes Merkmal des Web 2.0. Der Benutzer integriert sich aktiv in Communitys und produziert Inhalte in Form von Texten, Bildern oder Videos. Anstatt ein Produkt zu verkaufen, müssen die Betreiber einer Web 2.0 Plattform die eigenen Website so gut es geht verkaufen und verwalten. Stichwort soziale Netzwerke. Alles wird vernetzt und für jeden verfügbar. Eine noch nie dagewesene Entwicklung.
4. Günstigere Entwicklungskosten und bessere Einnahmequellen
Im Gegensatz zum Jahre 2000 und davor ist es um einiges billiger geworden ein Web Projekt auf die Beine zu stellen. Die Hardware Kosten sinken kontinuierlich, so dass es nicht überrascht, wenn erfolgreiche Projekte von Schülern oder Studenten kommen, die über wenig finanzielle Mittel verfügen. Open Source Software verstärkt diesen Effekt noch. Online Werbung wie Google AdSense hat sich als besonders gute Einnahmequelle entpuppt. Es ist heute um einiges einfacher im Internet Geld zu machen als noch vor 6 Jahren.

Positives Fazit

Die Zeichen stehen gut, dass wir uns noch einige Zeit beruhigt zurücklehnen können. Eine ständige Weiterentwicklung vorausgesetzt hat das Web 2.0 das Potential lange erhalten zu bleiben und sogar nicht in einem Gau zu enden. Es wird mit Sicherheit einige Verlierer geben, das Internet ist ein hart umkämpfter Markt. Letztendlich sollten Unternehmen wie Google und Yahoo Rückschläge und Risiken in Kauf nehmen, den die Möglichkeiten des neuen Webs sind noch lange nicht ausgeschöpft und wir können uns auf eine spannende Zukunft freuen.

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Radarfallen-Warnung mit dem Handy

Ein Projekt aus dem Umfeld der Genfer Universität schickt sich an, Überraschungen durch Radarfallen den Garaus zu machen. Per Handy sollen Autofahrer in bester Web2.0-Manier die aktuellen Standorte melden und dafür Warnungen erhalten.

Für Radarfallenwarnungen gab es schon viele Ansätze, die man in der Vergangenheit hin und wieder bemerkt hat. Das System der Genfer Uni scheint allerdings wesentlich gründlicher durchdacht und könnte durchaus zum Erfolg führen. So wie auf Spiegel Online beschrieben, ist die Bedienung meines Erachtens für normale Bürger noch zu kompliziert. Allein sich zu merken, welche Taste auf dem Nummernblock für was stand. Das soll keine Unterstellung sein, dass unser Volk blöd ist. Trotzdem sollte man immer und überall auf usability achten.

Eine interessante Erweiterung des Systems wäre, auf die Datenbank der Uni zugreifen zu können, sodass viele Interessierte und Hobbieprogrammier die Daten nutzen können. Mir fällt gerade ein Punkt ein, den ich mit Erhalt dieser Daten probieren würde: Das Verhaltensmuster der Radarfallen-Aufsteller analysieren und eine Hochrechnung durchführen wann und wo die nächste stehen könnte. Trifft dies binnen 14 Tage zu könnte das System dadurch selbstständig lernen uns noch präzisere Angaben bieten.

Den vollständigen Artikel gibt es wie oben schon gesagt bei Spiegel Online.

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Shopping 2.0

Etwa ein Jahr alt ist der Begriff Web 2.0. Doch erst jetzt durch große Einkäufe der Internetmächte gerät es richtig ins Gespräch.

Ich habe hier eine Liste der vergangenen Projektzukäufe aufgestellt. Diese ist sicherlich nicht komplett und wird auch in Zukunft Nachtragebedarf haben. Um dennoch eine kleine Übersicht zu haben, hier nun die Tabelle:

[table]
[tr]
[th]was[/th]
[th]von[/th]
[th]zu[/th]
[/tr]
[tr]
[td]Skype[/td]
[td]ebay[/td]
[td]$2.6 Mrd.[/td]
[/tr]
[tr]
[td]YouTube[/td]
[td]Google[/td]
[td]$1.65 Mrd.[/td]
[/tr]
[tr]
[td]5% Anteile an AOL [/td]
[td]Google[/td]
[td]$1 Mrd.[/td]
[/tr]
[tr]
[td]MySpace[/td]
[td]News Corp [/td]
[td]$580 Mio.[/td]
[/tr]
[tr]
[td]dMarc Broadcasting [/td]
[td]Google[/td]
[td]$102 Mio.[/td]
[/tr]
[tr]
[td]Grouper[/td]
[td]Sony[/td]
[td]$65 Mio.[/td]
[/tr]
[tr]
[td]Flickr[/td]
[td]Yahoo[/td]
[td]~$30-35 Mio. [/td]
[/tr]
[tr]
[td]del.icio.us[/td]
[td]Yahoo[/td]
[td]~$30-35 Mio. [/td]
[/tr]
[tr]
[td]Bloglines[/td]
[td]IAC (ASK) [/td]
[td]~$25 Mio. [/td]
[/tr]
[tr]
[td]Weblogs Inc. [/td]
[td]AOL[/td]
[td]~$25 Mio. [/td]
[/tr]
[tr]
[td]Blogger[/td]
[td]Google[/td]
[td]~$20 Mio. [/td]
[/tr]
[tr]
[td]Picasa[/td]
[td]Google[/td]
[td]~$5 Mio. [/td]
[/tr]
[tr]
[td]MeasureMap[/td]
[td]Google[/td]
[td]~$5 Mio. [/td]
[/tr]
[tr]
[td]2.6% Anteile an Baidu [/td]
[td]Google[/td]
[td]~$5 Mio. [/td]
[/tr]
[tr]
[td]Writely[/td]
[td]Google[/td]
[td]~$2 Mio. [/td]
[/tr]
[tr]
[td]Dodgeball[/td]
[td]Google[/td]
[td]~$1 Mio. [/td]
[/tr]
[tr]
[td]Urchin[/td]
[td]Google[/td]
[td][/td]
[/tr]
[tr]
[td]Keyhole[/td]
[td]Google[/td]
[td][/td]
[/tr]
[tr]
[td]Deja News [/td]
[td]Google[/td]
[td][/td]
[/tr]
[/table]

Die Firmen sollten sich allerdings in ihrem Kaufrausch in Acht nehmen, dass nicht eine ähnliche Pleite wie die dotcom Blase geschieht. Einen recht ausführlichen Artikel dazu hat Arkadius geschrieben.

Wir dürfen gespannt sein welche Projekte als nächstes auf dem Einkaufszettel von Google & Co stehen.

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