Mein Switch von Windows zu Ubuntu

Es hat zwar lange gedauert, aber ich habe es nun endlich geschafft! Mein Hauptsystem ist ab sofort Ubuntu Linux und ich möchte euch kurz meine Erfahrungen bis jetzt schildern.

Wie viele andere bin ich ebenfalls zuerst durch eine Live CD mit Linux in Berührung gekommen. Das war letztes Jahr eine Ubuntu Live CD aus einer ct (das Abo hat sich also doch gelohnt). Mir hat das ganze recht gut gefallen und prompt habe ich Ubuntu damals noch auf meinem alten Notebook installiert. Tja, und dann ging es los mit den Problemen, von Treiber einrichten bis Programme installieren ging ziemlich viel schief und war nicht einfach für mich verwöhnten XP Mensch. Meinen Unmut habe ich auch teils in dem Artikel Der Pinguin gehört unter den Tisch Luft gemacht. Nach 2-3 Wochen hatte ich dann keine Lust mehr auf Terminal und Kommandozeile.

Als ich dann im Januar 2008 mein neues Dell Vostro 1500 bekommen habe, dachte ich mir, warum nicht Ubuntu noch eine Chance geben, die neue 250 GB Platte ist groß genug für 2 Betriebssysteme. Gesagt, getan. Erneut hat nicht alles funktioniert, aber dieses mal hatte ich mehr Ehrgeiz, wohl auch weil mich Windows XP mal so richtig genervt hat. Nach einer sehr ausgiebigen Testphase von 1-2 Wochen habe ich mir die ganzen Linux Basics beigebracht und es hat Spaß gemacht. Wenn man erstmal drin ist, dann läuft alles wie geschmiert. Ich liebe es wenn etwas einfach so funktioniert oder mit relativ wenig Aufwand und das kriege ich bei Ubuntu geliefert und behalte überdies die Macht über mein System.

Mein Tipp an alle, die unentschlossen sind: Ubuntu in einer zweiten Partition installieren und sich mal eine Woche intensiv mit dem Betriebssystem auseinander setzten. Mit Windows klar zu kommen hat man schließlich auch nicht an einem Tag gelernt. Am besten man macht ne Liste, was man für Anwendungen braucht und was unbedingt funktionieren muss. Anschließend setzt man diese Liste eben konsequent um. Ich lasse mich gerne begeistern und das ist bei so einem Umstieg auch wichtig. Windows kann einem niemals all das bieten, mit Linux hat man unendlich viele Möglichkeiten, vor allem, wenn man Programmierer ist.

In einem nächsten Artikel werde ich meine spezifischen Lösungen für ein Dell Vostro 1500 beschreiben, das interessiert vielleicht den ein oder anderen. Und jetzt brauch ich eine neue Beschäftigung, den mein System war in wenigen Stunden eingerichtet und funktioniert super :)

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2 Kommentare

  1. 29. Februar 2008 um 18:00

    hehe. ich bin auch vor nem halben Jahr auf Ubuntu umgestiegen. Allerdings benötige ich arbeitsbedingt immernoch ne Windows Version, aber insgesamt bin ich mit Ubuntu sehr zufrieden. Du kannst echt unendlich viel anpassen und ins kleinste Detail gehen – musst es aber nicht. Es läuft auch so. Insofern werde ich weiterhin beides nutzen. Und irgendwann kommt nen Mac ;) schönes WE

  2. 11. Dezember 2009 um 13:41

    Seit über zwei Jahren benutze ich “aktiv” Ubuntu. Wie Chrizz auch geschrieben hat, muss ich leider mit Windows auch arbeiten, da einige Tools nur Windows laufen. Leider hilft vmware etc. auch nicht immer.

    Christian

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