Ein Projekt aus dem Umfeld der Genfer Universität schickt sich an, Überraschungen durch Radarfallen den Garaus zu machen. Per Handy sollen Autofahrer in bester Web2.0-Manier die aktuellen Standorte melden und dafür Warnungen erhalten.
Für Radarfallenwarnungen gab es schon viele Ansätze, die man in der Vergangenheit hin und wieder bemerkt hat. Das System der Genfer Uni scheint allerdings wesentlich gründlicher durchdacht und könnte durchaus zum Erfolg führen. So wie auf Spiegel Online beschrieben, ist die Bedienung meines Erachtens für normale Bürger noch zu kompliziert. Allein sich zu merken, welche Taste auf dem Nummernblock für was stand. Das soll keine Unterstellung sein, dass unser Volk blöd ist. Trotzdem sollte man immer und überall auf usability achten.
Eine interessante Erweiterung des Systems wäre, auf die Datenbank der Uni zugreifen zu können, sodass viele Interessierte und Hobbieprogrammier die Daten nutzen können. Mir fällt gerade ein Punkt ein, den ich mit Erhalt dieser Daten probieren würde: Das Verhaltensmuster der Radarfallen-Aufsteller analysieren und eine Hochrechnung durchführen wann und wo die nächste stehen könnte. Trifft dies binnen 14 Tage zu könnte das System dadurch selbstständig lernen uns noch präzisere Angaben bieten.
Den vollständigen Artikel gibt es wie oben schon gesagt bei Spiegel Online.
