
Apple’s neuster Browser, Safari 4, besteht den Acid3 Test mit 100 Punkten und setzt damit ein Zeichen Richtung Webstandards.
Im Zuge der WWDC 2009 hat Apple seinen Webbrowser Safari auf den neusten Stand gebracht. Neben einigen sehenswerten Updates und Features für normale Nutzer, ist Safari 4 auch für Web Developer einen Blick wert. Besonders das Bestehen des Acid3 Tests mit voller Punktzahl und die Aufnahme einige Developer Tools macht Apple’s Browser so interessant.
Für normale Browser Benutzer hat sich im Bereich Geschwindigkeit einiges getan. So schafft die neue Nitro JavaScript Engine, JavaScript ganze 8 Mal schneller zu laden als die aktuellste Version des Internet Explorers, Firefox wird um das Dreifache übertroffen. Nützlich und schön anzuschauen sind auch Features wie Top Sites, Cover Flow und die Möglichkeit den kompletten Browser Verlauf zu durchsuchen.
Für Webentwickler wie mich gibt es eine Palette an Entwicklerwerkzeugen für die Analyse der Struktur einer Seite, Behebung von JavaScript-Fehlern, Optimierung der Leistung & Kompatibilität und zum Testen von Code Abschnitten. Apple bietet speziell für Webentwickler zusätzlich im Safari Dev Center einiges an Material und Beispielcode bezüglich Reference Guides, Development und Fachartikel über optimales HTML für Safari und das iPhone.
Mal sehen, ob Safari vielleicht bald Firefox mit seinen ganzen Developer Plugins das Wasser reichen kann. Wenn es um die Entwicklung von Webseiten geht, ist Firefox mit Plugins wie Web Developer, CSS Viewer, Firebug und so weiter, immer noch meine erste Wahl.
Was ist der Acid3 Test?
Die Acid Tests sind Test Webseiten zur Prüfung von Webbrowsern und ähnlichen Anwendungen auf ihre Konformität zu den Standards des World Wide Web Consortiums (W3C). Ein bestehen des aktuellen Acid3 Tests attestiert einem Browser gute Unterstützung der W3C Webstandards.
Der neue Apple Browser, Safari 4, besteht den Acid3 Test mit 100 Punkten. Auch die aktuellen Versionen von Google Chrome 2.0 und Opera 10 meistern den Acid3 Test mit voller Punktzahl.
Es ist eigentlich ziemlich traurig, wie die Versionen des Internet Explorers bei dem Acid3 Test allesamt durchfallen. Zum Vergleich kommt der Internet Explorer 8 auf 20 Punkte, der Internet Explorer 7 auf 14 Punkte und der Internet Explorer 6 auf magere 12 Punkte. Man macht sich bei Microsoft mal so gar keine Gedanken über Webstandards.
Browser werden standardkonformer
Prinzipiell ist die Vielzahl an Browsern und deren Versionen für Webentwickler ein Nachteil, da mehr Test- und Optimierungsaufwand betrieben werden muss. Solange sich neue, moderne Browser allerdings an die W3C Webstandards halten, kann man von guter Kompatibilität ausgehen.
Positiv ist glücklicherweise auch, dass neben Geschwindigkeit und Features, mehr und mehr auf Standards geachtet wird. Safari 4 ist demnach ein sehr gutes Vorbild und hoffentlich auch ein Ansporn für die Entwickler aus Redmond. Microsoft sollte sich speziell im Browser Bereich mehr von der Konkurrenz abschauen.

Was mir an Safari 4 besonders gut gefällt ist die neue Opera-Like Funktion, die beim erstellen eines neuen Tabs oder dem Start von Safari meine “Top Sites” anzeigt. Auch die überarbeitete Darstellung der Bookmarks via Cover Flow ist super.
Opera ist >der< Browser überhaupt.
Was mir nicht gefällt ist, dass sich nun alle Browser sachen von Opera abkupfern.
Also ich surfe ausschließlich mit safari, aber hin und wieder stürzt er ab, ein weiteres Problem ist mit dem öffnen der .pdf, ich muss sie immer runterladen und dann kann ich sie aufmachenm, aber direkt vom server geht nicht, weiß jemand worand das liegt?